Region: | Bayern |
Regierungsbezirk: | Oberbayern |
Handlungsfelder: | Wettbewerbsfähigkeit, Siedlungsentwicklung |
Thema: | Existenzgründung, Fachkräftesicherung, Flächensparen, Digitalisierung, Wirtschaft 4.0 und New Work |
Aktueller Förderzeitraum: | Juli 2023 - Juni 2026 |
In der Förderung seit: | Juli 2023 |
Webseite: | https://www.lra-mue.de/wirtschaft-kultur-bildung/regionalentwicklung/regionalmanagement |
Projekt: Digitale Region Inn-Salzach
Wettbewerbsfähigkeit
Handlungsbedarf
In der Region gibt es bereits einige Projekte und Projektanbieter, die digitale Bildungsangebote bereitstellen. Diese sind jedoch nicht miteinander vernetzt und das Angebot ist für Interessierte schwer wahrnehmbar. Hier soll ein Netzwerk etabliert werden, das von einem Digitallotsen unterstützt wird. Die bestehenden und evt. neu hinzukommenden Angebote sollen sichtbarer werden.
Ziel:
- Erfolgreicher Wissenstransfer und Ausbau der digitalen Kompetenzen über Bildung, Beratung und Anleitung für die Zielgruppen (Führungskräfte, Lehrende, Unternehmen, Kommunen, Bürgerinnen und Bürger aller Altersstufen)
Projektmaßnahmen
- Bestandsanalyse vorhandener und geplanter Angebote und Trägerstrukturen im außerschulischen Bereich;
- Aufbau eines Netzwerkes der regionalen/überregionalen Akteure im Bereich digitale Bildung;
- Erstellung eines Corporate Designs für den gemeinsamen Außenauftritt;
- Entwicklung eines trägerübergreifenden (Online)-Angebots inkl. Veröffentlichung in Form eines Jahresplanes;
- Digitallotse als Ansprechpartner für die Zielgruppe;
- Jährliche Veranstaltung während der Digitalen Woche
Projekt: Gründer- und Innovationsregion Inn-Salzach
Wettbewerbsfähigkeit
Handlungsbedarf
Es gibt in der Region Inn-Salzach bereits Ansätze einer gemeinsamen Gründungsregion. Durch das Regionalmanagement soll dieser Ansatz weiterentwickelt und etabliert werden. Damit sollen bestehende Kooperationen z. Bsp. mit den Gründerzentren entwickelt und zusätzliche Anreize für Gründungsinteressierte geschaffen werden. Mit einem neuen CI soll die Gründungsregion verstärkt wahrgenommen werden. Eine Rolle spielen dabei auch der Wissenstransfer mit Hochschulen und ein Kommunikationskonzept als Unterstützungsleistung zur Fachkräftesicherung.
Teilprojekt 2.1: Gründerregion Inn-Salzach
Ziel
- Etablierung einer Gründerregion Inn-Salzach, die neben der Zusammenarbeit mit bestehenden Gründerzentren (Töging, Rosenheim) auch Anreize für Gründungsinteressierte schafft und diese unterstützt.
Projektmaßnahmen
- Aufbau eines Netzwerkes im Bereich Entrepreneurship-Bildung und –Beratung;
- Erstellung einer Corporate Identity (CI), um die Gründerregion nach außen einheitlich darzustellen und dadurch die Wahrnehmung bei den Gründern zu verbessern;
- Organisation eines Fachtags für die regionalen Akteure im Gründungsgeschehen (jährlich);
- Veranstaltung „Pitch-Night“ für Gründer (jährlich) – Gründer präsentieren in 3 Minuten Ihre Unternehmensidee
Teilprojekt 2.2: Innovationsmanagement für KMUs
Ziel
Einrichtung eines Innovationsmanagements für den Wissenstransfer zwischen der regionalen Wirtschaft und den Hochschulen in zwei Schritten:
- Schritt 1: Bedarfs- und Potenzialstudie zum Unterstützungsbedarf der KMUs;
- Schritt 2: Etablierung eines Innovationsmanagements
Projektmaßnahmen
- Bedarfs- und Potenzialstudie zum Unterstützungsbedarf der KMUs im Bereich Transformationsprozesse samt Abfrage geeigneter Instrumente;
- Etablierung eines Innovationsmanagements: Umsetzung einzelner Handlungsempfehlungen der Studie, z.B. Innovationstage oder Unternehmensbesuche;
- Einstellung eines Innovationsmanagers
Teilprojekt 2.3: Kommunikationskonzept zur Fachkräftesicherung
Ziel
- Die Region Inn-Salzach soll für Fachkräfte als attraktiver Wohn- und Arbeitsort ansprechend sein, um die Fachkräftesicherung der Unternehmen und Einrichtungen zu unterstützen.
Projektmaßnahmen
- Erstellung eines Kommunikationskonzeptes zur Anwerbung von Fachkräften. Hierzu soll der Mehrwert der Region in Bezug auf Wohnen, Arbeiten und Freizeit dargestellt werden.
- Kampagnenumsetzung;
- Die Erarbeitung und Umsetzung der Kampagne erfolgt in enger Abstimmung mit der regionalen Wirtschaft (Arbeitskreis)
Projekt: Bodenpolitik – Forum und Beratung
Siedlungsentwicklung
Handlungsbedarf
Die Region Inn-Salzach steht vor der Herausforderung, ein intelligentes und nachhaltiges Flächenmanagement zu betreiben, da der Flächendruck durch den Ausbau der A94, Zuzug, Bahnausbau, alternative Energieversorgung etc. immer größer wird. Hier bedarf es eines interkommunalen Austausches und Sensibilisierung der Verantwortlichen. Neben fachlichen Impulsen in Foren sollen Vertiefungsseminare, Exkursionen und ein bodenpolitischer Werkzeugkasten das Thema "Flächensparen" Impulse setzen.
Teilprojekt 3.1: Forum Bodenpolitik
Ziel
- Interkommunaler (Erfahrungs-)Austausch und Sensibilisierung der Verantwortlichen in verschiedenen Formaten, um das Thema „Flächensparen“ ins Bewusstsein zu rücken und zu konkretisieren.
Projektmaßnahmen
- „Regionalausschuss“, mind. 1x im Jahr, zur begleitenden Umsetzung;
- Durchführung von zwei Bodenforen (je Projektjahr) als Erfahrungs- und Innovationsplattform sowie als Diskussionsforum für neue Strategien der Flächenpolitik und des Flächensparens;
- Broschüre „Bodenpolitscher Werkzeugkasten“ sammelt und bereitet alle Forumsthemen zum Nachlesen auf
Teilprojekt 3.2: Kommunale Beratung & Moderation
Ziel
- Vertiefender Austausch und Sensibilisierung der Verantwortlichen in verschiedenen Formaten, um das Thema „Flächensparen greifbarer zu machen.
Projektmaßnahmen
- Seminarangebot als Vertiefung für Stadt- und Gemeinderatsgremien aufbauend auf die vorangegangenen Foren. Hier sollen Antworten auf Fragestellungen klar herausgearbeitet werden.
- Broschüre „Bodenpolitscher Werkzeugkasten“ sammelt und bereitet alle Seminarthemen zum Nachlesen auf.
- Eine Exkursion pro Jahr führt zu einem Best-Practice-Beispiel.