MÜNCHEN Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat den Ersten Stellvertretenden Premierminister Kasachstans, Roman Sklyar, zu einem Wirtschaftsdialog empfangen. Begleitet wurde Sklyar von einer hochrangigen Delegation aus Politik und Wirtschaft. Ziel des Treffens war es, die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Bayern und Kasachstan weiter zu vertiefen und neue Potenziale für den Handel zu erschließen.
Aiwanger ist überzeugt: "Kasachstan und Bayern ergänzen sich gut. Unsere Handelsbeziehungen sind jetzt schon gut und bieten noch Potenzial für mehr. Für Bayern ist Kasachstan mit einem Handelsvolumen von 4,7 Milliarden Euro ein wichtiger Partner - vor allem als Rohstofflieferant. Im Gegenzug exportiert Bayern Fahrzeuge, Maschinen und chemische Erzeugnisse nach Kasachstan."
In einem Vorgespräch diskutierte die Delegation mit dem Minister unter anderem über die Herausforderungen und Chancen im Bausektor. "Besonders die Bauindustrie wird einen starken Modernisierungsschub erfahren. In Deutschland haben zu hohe Standards die Baukosten in die Höhe getrieben. Jetzt müssen überzogene Standards teilweise wieder gesenkt werden. Das reicht aber nicht. Die Firmen finden immer weniger Bauarbeiter. Deshalb steht die Bauindustrie vor einem starken Digitalisierungsschub und dem vermehrten Einsatz Künstlicher Intelligenz. Damit kann bisherige schwere Arbeit teilweise automatisiert werden", erklärte der Minister. Unsere Länder sind sich in vielen Themen einig - sei es beim geplanten Ausbau der Wasserstoffwirtschaft oder der technologieoffenen Mobilität.
Zum Abschluss des Wirtschaftsdialogs unterstrich Aiwanger die Bedeutung einer engen wirtschaftlichen Kooperation: „Gemeinsam nach vorne schauen, Projekte und Handelsbeziehungen weiter voranbringen – das ist unser Ziel. Die Potenziale sind groß, und wir wollen sie gemeinsam mit unseren kasachischen Partnern nutzen.“
Ansprechpartnerin:
Dr. Aneta Ufert
Stellv. Pressesprecherin
Pressemitteilung-Nr. 116/25