MÜNCHEN Bayerns Jagdminister Hubert Aiwanger will das Bayerische Jagdgesetz gezielt weiterentwickeln und setzt dabei auf mehr Eigenverantwortung und Partnerschaft von Grundbesitzern und Jägern vor Ort. Ziel ist es, die Gesetzesnovelle zeitnah zu Ende zu diskutieren, eine breite Einigung zu erreichen und in die Umsetzung vieler wichtiger Vorhaben zu kommen - von der Möglichkeit zu Befreiung vom Abschussplan für Rehwild unter gewissen Voraussetzungen über die Aufnahme des Wolfes ins Bayerische Jagdrecht bis hin zur Rechtssicherheit beim Einsatz von Drohnen zur Kitzrettung.
Aiwanger: "Wir haben die Jagdgesetz-Reform über ein Jahr hinweg intensiv vorbereitet und abgestimmt. Jetzt ist es an der Zeit, in die Endabstimmung und Umsetzung zu kommen, nachdem wegen der Bundestagswahl vieles über Monate auf Eis lag. Die Ziele sind ein ausgeglichenes Wald-Wild-Verhältnis, stabile Wälder und gesunde Wildbestände. Das erreichen wir mit weniger Planwirtschaft und mehr Eigenverantwortung sowie Handlungsspielraum vor Ort bei Grundbesitzern und Jägern. Das bisherige System der Abschussplanung ist offensichtlich nicht zielführend genug. Deswegen möchten wir einen neuen Weg einschlagen - mit mehr Eigenverantwortung in den Revieren."
Hier finden Sie den Link zum erläuternden Vorschlag für die Reform des Bayerischen Jagdgesetzes.
Ansprechpartner:
Jürgen Marks
Leiter Pressereferat
Pressemitteilung-Nr. 115/25